Kevin Lynchs Studie "The Image of the City" (erschienen 1960, deutsch 1965 als "Das Bild der Stadt", Bauwelt Fundamente Bd. 16, seither mehrfach wiederaufgelegt) gilt als bahnbrechend. Sie thematisiert die Stadt aus der Perspektive ihrer Bewohner. Der Autor hat weit ber seine eigene Disziplin hinaus gewirkt und unter anderem Forschungsdebatten in der kognitiven Psychologie und der Wahrnehmungsgeographie ma geblich gepr gt.
Die Frage, warum "The Image of the City" auch 50 Jahre nach seiner Erstver ffentlichung nicht nur f r Fachhistoriker wichtig ist, beantwortet J rg Seifert in seiner eingehenden Re-Lekt re des Buches. Der von heute aktuellen Fragen ausgehende Blick zur ck vergegenw rtigt nicht nur ein wichtiges Kapitel internationaler St dtebaugeschichte, er liefert auch Erkenntnisse zur gesellschaftlichen Verortung von Architektur und Urban Design im 21. Jahrhundert.
J rg Seifert st tzt sich auf Lynchs umfassenden wissenschaftlichen Nachlass, auf externe Studien und Archivmaterialien aus dem Massachusetts Institute of Technology (MIT): auf Kartenskizzen, Briefwechsel, Fotodokumentationen und Interviewfragmente, die in Teilen eine Neubewertung von Lynchs Arbeit nahelegen.
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