Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 3, Alpen-Adria-Universit t Klagenfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Immer fter geben Prominente durch "Homestories" Einblick in ihr Privatleben. Der (vermeintliche) Alltag wird von der Kamera eingefangen und danach der breiten ffentlichkeit zur Schau gestellt. Das millionenschwere Anwesen, die s ndhaft teuren Familienkutschen und der verw hnte Hund werden ins richtige Licht ger ckt. Oftmals bekommen die Promis dann auch noch Besuch, meist von ebenfalls bekannten Personen, und das wird gefeiert - nat rlich nur mit den edelsten Weinen und Magnum-Sektflaschen. Auf der anderen Seite werden Sendungen ausgestrahlt, die Menschen in misslichen Lagen zeigen. Die Mutter alleinerziehend, die Kinder nehmen Drogen, haben die Schule abgebrochen und werden schnell aggressiv. Die Wohnung ist verdreckt, die Kleidung schmutzig und die Umgangsformen innerhalb der Familie sind mehr als nur rau. So oder so hnlich sehen die Requisiten und die Hauptfiguren in sogenannten "Trash-TV"-Sendungen aus. Nicht nur bei der Betrachtung dieser Sendungen klafft die gesellschaftliche Schere immer weiter auseinander, und die Ungleichheiten werden auch immer deutlicher sichtbar. Um den Begriff der sozialen Ungleichheit besser verstehen zu k nnen, muss man schon in der Historie weit zur ckgehen. In der St ndegesellschaft wurden die Menschen nach Grund und Boden und nach den Eltern eingeteilt. An der Spitze stand der K nig, es folgten der Klerus als erster Stand, der Adel als zweiter Stand und die Bauern und B rger stellten den dritten Stand dar. Ein sozialer Aufstieg war fast unm glich, ein Abstieg hingegen durchaus blich. (vgl. Bosl 1987: 61-84) Bei der Klassengesellschaft gab es die Kategorien der Industriellen, der Arbeiterklasse und der Angestellten und Beamten. Eingeteilt wurde man aufgrund der Berufshierarchie und des Besitzes industrieller Produktionsmittel. Wiederum konnte man kaum einen soziale
ThriftBooks sells millions of used books at the lowest
everyday prices. We personally assess every book's quality and offer rare, out-of-print treasures. We
deliver the joy of reading in recyclable packaging with free standard shipping on US orders over $15.
ThriftBooks.com. Read more. Spend less.