Seit der Ratifizierung des bereinkommens der Vereinten Nationen ber die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) in Deutschland (2009) werden auf unterschiedlichen Ebenen und in vielen Organisationen Ma nahmen zur Umsetzung dieser Rechte durchgef hrt. Ein so langanhaltendes und gesellschaftlich breit wirksames Interesse ist f r ein Menschenrechtsdokument ungew hnlich und spiegelt sein Innovationspotential wider. Neben Aktionspl nen auf Ebene des Bundes und der L nder haben auch viele Kommunen Planungen mit dem Ziel der Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen durchgef hrt. Die Untersuchung solcher Prozesse erscheint aus mehreren Gr nden gewinnbringend: Sie greifen die Verpflichtung zur Umsetzung (Art. 4) auf und versuchen in einem berschaubaren Raum konkrete Ver nderungen anzusto en. Gleichzeitig werden hier Regelungen von h heren Ebenen (z.B. im Unterst tzungssystem) so wirksam, dass ihre Auswirkungen auf das Erm glichen oder Behindern von Teilhabe erfasst werden k nnen. Zudem kann auch das planerische Vorgehen dahingehend untersucht werden, inwieweit es perspektivisch zur Umsetzung der UN-BRK beitr gt. Die Analyse eines dynamischen Planungsprozesses f hrt zu Hinweisen f r die Weiterentwicklung der theoretischen Ans tze zum Verst ndnis von Ver nderungen und der Durchf hrung von Inklusionsplanungsprozessen.