W nschen sich unverheiratete Eltern in Deutschland die gemeinsame elterliche Sorge, so m ssen sie heiraten oder Sorgeerkl rungen zur Erlangung der gemeinsamen Sorge abgeben. Dem rechtlichen Begriff der gemeinsamen Sorge stellt Alexandra N. Langmeyer in der vorliegenden Studie das psychologische Pendant der elterlichen Zusammenarbeit in der Erziehung gegen ber, die in den letzten Jahren zunehmend unter dem Begriff des elterlichen Coparenting in der Familienforschung ber cksichtigt wird. Anhand von drei Teilstudien wird aus einer systemischen Perspektive die gemeinsame elterliche Sorge, die Bedeutung des elterlichen Coparenting und des Erziehungsverhaltens sowie deren Zusammenhang zum Kindeswohl beleuchtet.