Der Text hat das Leben und das k nstlerische Schaffen von Sophie T uber Arp zum Thema. Sophie T uber, die Lebensgef hrtin von Hans Arp, war Mitbegr nderin der dadaistischen Bewegung, deren Manifest bereits das hundertj hrige Jubil um feiert. Nach dem ersten Weltkrieg war sie Muse und Inspirationsquelle der jungen K nstler, die in Z rich den Traum von der totalen Revolution auf dem Gebiet der Kreativit t auslebten und Wegbereiter f r moderne Auffassungen des Surrealismus und f r das Theater des Absurden waren, die Einfl sse reichen bis hin zu Andy Warhol und dem Begriff der Leichtigkeit von Italo Calvino. Sophie T uber stand immer im Schatten ihrer m nnlichen Kollegen, der Pers nlichkeiten, die sich als Gruppe der Dadaisten be-zeichneten. Dar ber hinaus hatte sie als schaffende K nstlerin - sie war Schneiderin, Choreografin, Kost m-bildnerin und Malerin - immer eine untergeordnete Rolle und dies hat eine Gesamtbewertung ihres Beitrags zum Dadaismus bisher unterbunden. Die ausschlaggebende Funktion von Sophie T uber bestand darin, dadaistische Forschungsarbeiten und Versuche auf praktischer Ebene voranzutreiben. Dabei gab sie nicht nur Denkanst e, sondern steuerte mit ihrem kreativen Geschick viel f r die Gestaltung von Kunstobjekten und Auff hrungen bei.Der Text spiegelt die Einfl sse wider, die das revolution re dadaistische Konzept des Wirklichkeits-begriffs auf Politik und Wissenschaft hatte. Lenin kannte w hrend seiner Z richer Zeit den Kreis der Dadaisten. Bisher gab es noch keine Studien ber Zusammenh nge zwischen dem antiformalistischen Relativismus der Dadaisten und der Einstein'schen Relativit t. Im Text wird die gewagte Hypothese aufgestellt, dass es eine lebendige Begegnung der Dadaisten mit Einstein und Lenin gab, eine historisch nicht nachgewiesene, jedoch kulturell durchaus m gliche Begegnung, da sich Lenin und Einstein zeitgleich mit den Dadaisten in Z rich aufhielten und das legend re Cabaret Voltaire besuchten, das Treffpunkt der jungen Dadaisten war. Da in kulturellen Belangen derzeit platter Realismus und eine Vorliebe f r Dokumentarberichte vorherrschen, beabsichtigt der Autor, dass sich der Text von einer ein-fachen Dokumentation oder einer Erz hlung unter-scheidet. Daher kam eine "poetische" Dimension zur Anwendung, um geschichtliche Tatsachen und pers- nliches Erleben in Form innerer und traumartiger Gedanken wiederzugeben und nur der Rhythmus des "Rap" und der Versuch "spontanen Schreibens" kann diese "Poetisierung der Welt" wiedergebenen. Die Dadaisten, die im brigen Ankl ger und Kritiker des Futurismus und Vorl ufer surrealistischer Techniken waren, beabsichtigten diese Poetisierung in ihren Reimen und Lautmalereien.
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