Die Rahmenbedingungen f r Versicherungsunternehmen haben sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Die Versicherungsbranche war gekennzeichnet von volatilen Kapitalm rkten, sinkenden Zinsen, einer steigenden Zahl von Gro sch den und der beschleunigten Deregulierung des Versicherungsmarktes. Folge dieser Marktver nderungen war eine sinkende Eigenkapitalbasis vieler Versicherungsunternehmen, wodurch die Solvabilit t einiger Versicherer gef hrdet war. Damit Versicherungsunternehmen trotz dieser schwierigen Bedingungen auch weiterhin eine ausreichende Eigenkapitalausstattung gew hrleisten k nnen, wurde Anfang des Jahres 2000 das Projekt Solvency II initiiert. Mit diesem neuen Aufsichtsmodell sollen die bisherigen Solvabilit tsrichtlinien modernisiert und neue Kapitalanforderungen f r Versicherungsunternehmen bestimmt werden. Gem Solvency II sind die Risiken von Versicherungsunternehmen umfassend, realistisch und zeit-nah darzustellen und mit ausreichend Eigenkapital zu unterlegen, immer vor dem Hintergrund eine hohe Sicherheit f r Versicherungsnehmer zu gew hrleisten. Demnach richtet sich die Eigenkapitalanforderung von Versicherungsunternehmen durch Solvency II nicht mehr nach der H he der eingenommenen Pr mien, sondern nach den tats chlichen Risiken. Eine weitere Intention von Solvency II ist die europaweite Vereinheitlichung nationaler Aufsichtssysteme. Die europ ische Kommission strebt dabei eine maximale Harmonisierung (, level playing field') an, welche Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der europ ischen Union so weit wie m glich vermeidet und erg nzende Regelungen der Einzelstaaten berfl ssig macht.
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