In "Shakespeare und die Bacon-Mythen" untersucht Kuno Fischer die kontroverse Theorie, dass Francis Bacon der wahre Autor der Werke ist, die traditionell William Shakespeare zugeschrieben werden. Fischer analysiert die Urspr nge und die Entwicklung dieser Theorie, die in der zweiten H lfte des 19. Jahrhunderts an Popularit t gewann. Er argumentiert, dass die sogenannten Beweise der Baconianer, die auf vermeintlichen Parallelen zwischen Bacons und Shakespeares Werken basieren, nicht stichhaltig sind. Fischer kritisiert die Methode der Baconianer, die oft auf spekulativen und unbewiesenen Annahmen beruht, und weist darauf hin, dass die angeblichen Beweise oft auf Missverst ndnissen oder Fehlinterpretationen beruhen. Er betont, dass die Bacon-Theorie mehr auf Mythenbildung als auf solider wissenschaftlicher Forschung basiert. Fischer geht auch auf die Rolle von Bacons "Promus" ein, einer Sammlung von Redewendungen, die von einigen als Quelle f r Shakespeares Werke angesehen wird, und widerlegt diese Annahme. Abschlie end stellt Fischer fest, dass die Bacon-Theorie trotz ihrer Popularit t im 19. Jahrhundert keine ernsthafte Bedrohung f r die traditionelle Zuschreibung von Shakespeares Werken darstellt.
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