Sexualit t ist in der heutigen Gesellschaft allgegenw rtig. Ob in der Fu g ngerzone oder in U-Bahnh fen, berall werden wir mit eindeutiger oder auch zweideutiger Werbung konfrontiert. Die Industrie versucht den Konsumenten berall und mit allen Mittel zu verf hren. So wird auf gro en Werbeplakaten mit Unterw schemodels in sexy Posen oder Leitspr chen wie Just do it die Aufmerksamkeit der Passanten erregt. In den meisten Werbespots geht es gar nicht um den Akt zwischen zwei Personen an sich, es geht darum, leicht bekleidete K rper - berwiegend von Frauen - zur Schau zu stellen, um eine gewisse Sexyness und Verf gbarkeit anzudeuten. Versucht man den Blick abzuwenden, werden wir sp testens zu Hause durch TV(-Werbung) und das Internet wieder an das Thema Sexualit t erinnert. Sexualit t hat jeden Aspekt des ffentlichen Lebens 'infiziert' (McLaren 1999). In der Literatur wird aktuell immer wieder von einer Gesellschaft gesprochen, die 'oversexed' und 'underfucked' ist. Die Medien zelebrieren Sex immer tabuloser, w hrend Lust auf Sex verschwindet. (Heyne 2012) Eine Flut anz glicher Bilder und Ansagen dazu, wie Sex zu sein hat, berschwemmt unsere Gesellschaft. Das Besondere der Sexualit t scheint durch die extreme Kommerzialisierung ihren Zauber verloren zu haben (Fischer 1970). Ist Sexualit t somit zu etwas Normalen, Allt glichen verkommen, das bei uns mitunter keine Reize mehr auszul sen vermag? Gerade die USA mit ihrer gewaltigen Pornoindustrie in 'Silicone Valley', Hochglanz-Erotik-Magazinen wie dem Playboy oder Hustler und Deutschland mit Beate Uhse sind Ausdruck einer Entwicklung, in der Sex verst rkt Einzug in die gesellschaftliche Realit t erhalten hat. Doch wie und warum ist es dazu gekommen?
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