Interorganisationalen Netzwerken wird nachgesagt, eine besonders flexible wirtschaftliche Organisationsform zu sein. Erst in j ngster Zeit belegen Studien, dass es auch in Netzwerken - bzw. allgemein in Interorganisationsbeziehungen - zu strukturellen Beharrungstendenzen kommt. Markus Burger untersucht, inwiefern die noch junge Theorie der (inter-)organisationalen Pfadabh ngigkeit derlei Rigidit ten erkl ren kann. Daf r werden vier Fallstudien von Allokationspraktiken von Kooperationserfolgen in der photonischen Industrie untersucht. Im Ergebnis zeigt der Autor, dass Netzwerkrigidit t durch selbstverst rkende Koordinations- und Komplementarit tseffekte entstehen kann.