Auf der abgelegenen Mittelmeerinsel Nepenthe scheint die Zeit einem anderen Rhythmus zu folgen. Unter blendendem Licht, zwischen Meer und Vulkan, l sen sich die Gewissheiten des Nordens auf. Was als Erholungsreise beginnt, wird f r den englischen Bischof Thomas Heard zu einer Begegnung mit einer Welt, in der Lebensfreude wichtiger ist als Moral, Sch nheit mehr gilt als Prinzipien und jeder Mensch ein Geheimnis in sich tr gt.
Norman Douglas bev lkert diese Insel mit einer unvergesslichen Schar von K nstlern, Gelehrten, Lebensk nstlern, Priestern, Hochstaplern und Exzentrikern. Ihre geistreichen Gespr che, ihre Widerspr che und Leidenschaften verweben sich zu einem schillernden Roman ber Freiheit, Gl ck und die tr gerische Sicherheit gesellschaftlicher Gewissheiten. Hinter dem leichten Ton verbirgt sich ein Werk von au ergew hnlicher Klugheit, dessen feine Ironie ebenso verf hrerisch ist wie sein Blick auf die menschliche Natur.
South Wind erschien 1917 und z hlt zu den gro en Kultromanen der englischen Literatur. Mit mediterraner Sinnlichkeit, funkelndem Witz und philosophischer Gelassenheit entwirft Norman Douglas eine Welt, in der Moral nicht gepredigt, sondern befragt wird - und deren Zauber lange nach der letzten Seite fortwirkt.