Im zweiten und vierten Bande der "Schule der Pharmacie" ist auf die Pr fung und Werthbestimmung der arzneilich ver- wendeten K rper keine R cksicht genommen worden, da die Ver- fasser von der Ansicht ausging n, dass alle dem Apotheker k uf- lich dargebotenen und deshalb eine sorgf ltige Pr fung erfordern- den Arzneimittel chemischen oder pharmakognostischen Ursprungs am zweckm ssigsten in einem besonderen Bande, einer Waaren- ku nd e, zusammengestellt w rden. Die Waarenkunde soll dar ber Auskunft geben, wie man das betreffende Arzneimittel an seinen physikalischen und chemischen Eigenschaften er k e n ne n, wie man es von hnlichen K rpern (Verwechslungen oder Verf lschungen) unterscheiden, und wie man seinen Werth bestimmen kann. In dem chemischen Abschnitt sind besonders diejenigen Pr - parate in gr sserer Ausf hrlichkeit behandelt worden, welche das zur Zeit g ltige Arzneibuch f r das Deutsche Reich enth lt. Um dem Lehrling das Verst ndniss f r die Bestimmungen des Arznei- buches zu erleichtern, wurde thunlichst an den Text desselben an- gekn pft. Von der Ber cksichtigung all er augenblicklich benutzten chemischen Arzneimittel konnte in der "Waarenkunde" Abstand genommen werden, weil bereits im zweiten Bande die wichtigsten der nicht officinellen aber sonst gebr uchlichen chemischen Arznei- k rper Erw hnung gefunden haben. Im pharmakognostischen Abschnitt sind ausser denjenigen Drogen, welche das Arzneibuch als officinelle auff hrt, auch die sonst in den Apotheken regelm ssig gebrauchten ber cksichtigt worden, damit dem Lehrling die M glichkeit an die Hand gegeben ist, die nothwendigste Auskunft ber diese ebenfalls aus seinem IV Vorwort.
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