Die Tage des "dunklen" Mittelalters waren l ngst vor ber als ab dem Jahr 1000 die ersten romanischen Bauwerke Gestalt annahmen. Nochmals 1000 Jahre sp ter wirkt sie immer noch auf uns, die Romanik: durch Burgruinen und vor allem durch die gro en Dome. Wir stehen ihr n her als den anderen Baustilen. Warum eigentlich? Zweifellos liegt es an unser durch den Modernismus und seine Vorliebe f r klare Bauk rper gepr gtes Auge. Wenngleich wir uns selbst am sinneverwirrenden Barock begeistern k nnen, bleibt dieser uns im Grunde (leider) fremd. Die Romanik ist uns nicht fremd, denn auch sie entwarf mit klar ablesbaren Bauk rpern, w hlte klare Formen. Auch ihre Einfachheit, Sachlichkeit spricht uns an. Und ihre Monumentalit t ergreift uns. Auch die gotischen Kathedralen ergreifen uns; aber ihre dem Laien schwer nachvollziehbare Statik, ihre bis ins h chste getriebene Filigranit t, dieses Zerflie en in Richtung Himmel sind Attituden, die die Allgemeinheit nicht mehr versteht. Dankbar blicken wir also auf die ruhigen und klar gegliederten Fassaden der Romanik. Und wir erfreuen uns an ihrem Schmuck. Einfach nur hoch ist nicht automatisch monumental, ja denken wir an die Bauwerke unserer Zeit, so fallen eher Beschreibungen wie monoton, langweilig, steril. Gliederung, Verzierung und bewusste, immer auch abwechslungsreiche Formung der Bauk rper dagegen zeugen die romanische Monumentalit t.
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