Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Die dreizehn amerikanischen Kolonien l sten sich damals von ihrem monarchischen Mutterland England. Aus heutiger Sicht erscheint es selbstverst ndlich, dass das monarchische Prinzip nicht bernommen wurde. Damals war dies jedoch ein revolution rer Schritt, unter anderem deswegen, da bisher galt, dass K nige "von Gottes Gnaden" seien. Es stellte sich damals die Frage, durch welches politische System die Monarchie ersetzt werden sollte. Die Autoren des "Federalist" setzen sich f r eine "republic" ein und wandten sich gegen eine "democracy", dies waren die beiden Formen der Volksherrschaft, die damals zur Debatte standen. Diese beiden Begriffe hatten f r HAMILTON, JAY und MADISON allerdings eine andere Bedeutung als "Republik" und "Demokratie" heute. Weiterhin ist f r das Staatsverst ndnis in den Federalist Papers der Begriff der "factions" von eminenter Bedeutung (Ziffer 2.2). Das Verst ndnis von "factions" f hrt die Autoren des Federalist zu einer Ablehnung der reinen Demokratie und zum Bef rworten der (repr sentativen) Republik (Ziffer 2.3). Um die Forderung nach einer "more perfect Union", welche sowohl als damals konkrete politische Forderung der Autoren der Federalist Papers als auch als theoretisches Ideal-modell betrachtet werden kann, zu verstehen, ist die Schw chen der Articles of Confe-deration vonn ten (Ziffer 3). Die Beseitigung dieser Schw chen f hrt - neben den allgemeinen staatsphilosophischen Betrachtungen der Autoren des Federalist - zu der Forderung nach einer "more perfect Union" (Ziffer 4). Ein Ausblick rundet die Untersuchung ab (Ziffer 5).
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