Den Kern der vorliegenden Arbeit stellt die Frage dar, wie die Religion selbst den modernen Begriff "Religionsfreiheit" rezipiert. Bei Religion handelt es sich hier konkret um das Orthodoxe Christentum und den Islam in der arabisch-islamischen Welt. Die Fragestellung wird am Beispiel von zwei religi sen Denkern, einem libanesischen Christen und einem gyptischen Muslim, nachgegangen, n mlich George Khodr (geb. 1923), dem orthodoxen Metropoliten des Berg-Libanon, und Mohamed Selim El-Awa (geb. 1942), dem Ex-Sekret r der Internationalen Vereinigung Muslimischer Rechtsgelehrter. Es wurde untersucht, wie der jeweilige Denker den eigenen Standpunkt bez glich der Anerkennung anderer Religionen pr sentiert, ob er dem fraglichen Begriff gegen ber eine theologische Einstellung vertritt, die dem modernen Verst ndnis dieses Begriffs entspricht, ob die jeweilige Religion sowohl ihren Anh ngern als auch den Andersgl ubigen das Recht auf Religionsfreiheit zuspricht, und inwieweit sie den Andersgl ubigen die Freiheit der Aus bung eigener religi ser Riten zuerkennt und wie sie auf Konversionsf lle reagiert. Die Fragen werden anhand moderner Ereignisse in gypten und Libanon behandelt.
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