Hinter dem Anglizismus Related Party Transactions verbirgt sich das insbesondere aus dem Aktienrecht bekannte Ph nomen, dass die Gesellschaft Rechtsgesch fte mit ihren Organmitgliedern oder einflussreichen Aktion ren bzw. ihnen nahestehenden Angeh rigen abschlie t. Das Problem ist nicht neu. Die Gefahr, dass das Gesch ft nicht zu markt blichen Konditionen geschlossen wird, liegt auf der Hand. Der Europ ische Gesetzgeber hat sich j ngst der Problematik angenommen und mit Art. 9c der novellierten Aktion rsrechterichtlinie (ARRL) nach langem Ringen im Trilog einer Regulierung zugef hrt. Die Autorin unternimmt keine Detailanalyse des Art. 9c ARRL, sondern untersucht rechtspolitisch mehrere neuralgische Punkte innerhalb der Debatte um Related Party Transactions und ihrer Regulierung.