Konstruktionsgrammatik wird zumeist mit Begriffen wie Nichtkompositionalit t (Idiomatizit t), Lexik-Grammatik-Kontinuum, Netzwerk von Konstruktionen verbunden. Unber cksichtigt bleibt dabei die Musterbasiertheit der Konstruktionen und damit sprachliche T tigkeit als Operieren ber schematischen Konstruktionen (Konstruktionsmustern). Operationen wie Instantiierung und Fusion sind selbstverst ndlich regelhaft, wenn auch nicht im Sinne des traditionellen Regelbegriffs, in dem Regel an invariante G ltigkeit gebunden wird, sondern von Regelhaftigkeit im prototypentheoretischen Sinne. In den Beitr gen dieses Bandes werden anhand konkreter sprachlicher Ph nomene theoretische Fragen der Form-Funktionsbeziehung innerhalb von Konstruktionen und zwischen Konstruktionen sowie empirische Aspekte der Ermittlung, des Erwerbs, der Vermittlung und des zwischensprachlichen Vergleichs von Konstruktionen diskutiert. Die gebrauchsbezogene Musterbasiertheit und Regelhaftigkeit sind ein gemeinsamer Ausgangspunkt der Beitr ge. Die jeweilige Gewichtung der Form oder der Bedeutung oder des Verst ndnisses stehen zur Diskussion.
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