Jeder wissenschaftlichen Theorie und jedem allt glichen Weltbild liegen "ontologische Festlegungen" zugrunde, also Annahmen betreffend die Existenz bestimmter Gegenst nde. Manchmal widersprechen implizite Existenzannahmen expliziten berzeugungen und sind in diesem Sinne unerw nscht. Unerw nschte ontologische Festlegungen werfen unter anderem die folgenden Fragen auf: Nach welchen Kriterien kann entschieden werden, worauf jemand ontologisch festgelegt ist? Gibt es so etwas wie ein "ontologisch neutrales" Sprechen? Gibt es verschiedene "Weisen des Seins"? Wie k nnen unerw nschte Festlegungen (etwa auf abstrakte, fiktive oder vergangene Gegenst nde) vermieden werden? Welche Rolle spielen dabei Paraphrasierungen, nicht-gegenst ndliche Deutungen der Quantifikation oder existenzfreie Logiken?
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