"Und... mein Traum?" fragte Loth.
Maela antwortete nicht sofort. Sie betrachtete ihn mit einem Ausdruck, der gleichzeitig genervt und fasziniert wirkte - eine Art: Nat rlich musst ausgerechnet du in sowas reinrutschen.
"Loth," sagte sie schlie lich, "es gibt Wesen, die erinnern sich an die Helden. Wesen, die jenseits von Zeit existieren. Manche sagen, diese M chte suchen sich ihre... Tr ger. Wenn deine Tr ume Echos sind - dann vielleicht von jemandem, der vor sehr langer Zeit versucht hat, die Welt zu retten."
Er blinzelte. "Du willst mir sagen, ich... ich stehe in irgendeiner Verbindung zu einem der alten Helden?"
"Ich will dir gar nichts sagen," korrigierte sie. "Ich stelle nur fest: Dein Geist wurde ber hrt. Und solche Ber hrungen passieren nicht zuf llig."
Dann f gte sie hinzu, leise:
"Oder folgenlos."
Loth sp rte den Nachhall ihrer Worte in seinen Knochen.
Ein Teil von ihm wollte protestieren - er war doch niemand. Kein Held, kein Seher, kein Krieger.
Nur Loth. Ein B rger. Ein junger Mann mit geregeltem Leben, einem Vater im Rat, einer Zukunft, die aus Gleichm igkeit bestand.