Die Lyrik von Ovidiu Cristian Dinică l?sst sich als Repr?sentation der Geistesgeschichte der Poetik, der Metaphysik des Begriffsgedichts charakterisieren. Wie der deutsche Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel schon bei Descartes die Selbstachtung betont, erreicht unser Dichter einen H?hepunkt und einen zun?chst scheinbar provisorischen Schluss, um sp?ter den Gipfel der Selbst?berschreitung zum Kollektiv zu erreichen, ihn in der Natur des Selbst miteinbeziehend. Ein Reim k?nnte ein Gedicht ergeben - aber der Reim allein macht es nicht. Was also macht ein poetisches Erlebnis aus? Und warum k?nnen wir auch Landschaften, Stimmungen oder Begegnungen mit ebenso poetischen Menschen erleben? Ovidiu Cristian Dinică hat eine sehr pers?nliche, sehr eigenwillige Art, sich den Themen seiner Gedichte zu n?hern und sich ihrer zu bem?chtigen. Seine Gedichte wachsen aus einer sinnlichen Welt, um das Transzendente zu ber?hren. Es ist ein Weltverst?ndnis eines Gehorsams, eines sehr empf?nglichen Gef?hls f?r die N?he des Transzendenten zur Welt. Manchmal kann es auch sein, dass ein Gedicht beim ersten Lesen etwas Oberfl?chliches scheint - aber es stellt sich schnell heraus, dass dies nur der Hintergrund des vorliegenden Spiels ist.
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