OA-Transformationspaket 2026
Welche Rolle haben "freischaffende" Historiker und Journalisten bei der Erforschung des Nationalsozialismus gespielt? Und wie haben sie, etwa im Feuilleton, die Geschichtskultur beeinflusst?
Es waren Interpreten NS-zeitgeschichtlichen Wissens, die sich zwischen den Sph ren der Wissenschaft und der ffentlichkeit bewegten, die wesentlich den Blick auf diese Zeit gepr gt haben, so die These von Johannes Giar. Er nimmt die "Grenzg nger" G tz Aly, Joachim C. Fest, J rg Friedrich, Joseph Wulf und Heinz H hne in den Blick, und kann zeigen, wie institutionell ungebundene Historiker seit den 1950er-Jahren bis hinein in die Gegenwart Pionierarbeit leisteten, w hrend in der bundesdeutschen ffentlichkeit die NS-Zeit noch lange Zeit beschwiegen wurde.
Mit sprachlichen Provokationen und Tabubr chen, aber auch mit unkonventionellen Deutungen und Erprobungen neuer Medienformate loteten diese "Public Historians" die M glichkeiten aus, die eine popul re Geschichtsschreibung f r eine historisch interessierte ffentlichkeit bieten kann.
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