Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Lebensmitteltechnologie, Note: 1,0, Technische Universit?t M?nchen (Lehrstuhl f?r Physik E13), Sprache: Deutsch, Abstract: Hochdruck ist eine viel versprechende M?glichkeit Lebensmittel haltbar zu machen. Die derzeit ?bliche thermische Behandlung ist im Gegensatz zum Hochdruck mit einigen Nachteilen verbunden. Dazu z?hlen die Energiekosten, die oft unerw?nschten chemischen und physikalischen Ver?nderung von Inhaltsstoffen sowie die Belastung des Biomaterials durch die Aufheizphase auf die gew?nschte Temperatur. Druck hingegen herrscht sofort im gesamten Lebensmittel und ist insgesamt schonender, da er z.B. keine kovalenten Bindungen zu spalten vermag. Um nun Aussagen auf molekularer Basis der Inhaltsstoffe, z.B. Proteine, treffen zu k?nnen verwendet man Molek?lsimulationen. Numerische Simulation von Biomolek?len in verschiedenen L?sungsmitteln bilden seit vielen Jahren einen Forschungsschwerpunkt. Das liegt zum einen an der Entwicklung neuer Berechnungsalgorithmen und Modelle, zum anderen an der rapiden Zunahme an Rechenkapazit?t. Eine der ersten molekulardynamischen Simulationen unter Hochdruck f?hrten Kitchen et al. [ ] im Jahr 1992 durch. Sie untersuchten BPTI (bovine pancreatic trypsin inhibitor) in L?sung bei einem Druck von 1000 MPa. Es gilt dabei zu bedenken, dass die damaligen Rechner nicht ann?hernd die Rechenleistung besa en wie die heutigen, und damit die Simulationszeiten im Bereich von 100 ps lagen. Sie beobachteten, dass keine druckinduzierte Denaturierung in dieser kurzen Zeitspanne zu erkennen war. Heutige Rechnernetzwerke bringen ein Vielfaches der Leistung damaliger Rechner, sodass Beobachtungszeitspannen von 10-100 ns m?glich werden.
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