Privatheit ist Kernelement eines humanen Lebens und als unver u erliches Menschenrecht Voraussetzung kommunikativer Freiheitsrechte. Dies dr ckten schon antike und biblische Autoren in ihren Texten aus. Die gegenw rtige Bedrohung durch Big Data scheint Privatheit als humanes und Rechtsgut weitgehend auszuh hlen, informationelle Selbstbestimmung wird ausgehebelt. Das Buch geht der historischen Entwicklung von Privatheit, ihrer Thematisierung in alten Texten, ihrer Konkretisierung in Gestalt des gesch tzten Hauses und Gartens sowie ihren wachsenden Bedrohungen seit dem 18. Jahrhundert und heute im digitalen Zeitalter kritisch nach. Es wird aufgezeigt, welche Optionen Zivilgesellschaft und Gesetzgeber haben, um Privatheit in ihrer Kernfunktion zu sch tzen. Das Buch leuchtet das Thema umfassend kultur- und rechtsgeschichtlich sowie juristisch aus und stellt ein Referenzwerk dar.
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