Der Name "Krankenversicherung" ist ungenau und unsystematisch. F r die Privatversicherung r hrt er von der ungl cklichen Gliederung in 1 des Versicherungsvertragsgesetzes in Personenversicherung und Schaden- versicherung her. Abgesehen davon, da "Gegenstand der Versicherung" nicht die Kranken sind, sondern eher die Krankheiten, erf llen nicht alle Tr ger die Voraussetzungen, die die Wissenschaft mit dem Begriff Versicherung verbindet. Die Bezeichnung "Krankenversicherung" ist heute indes allgemein so eingewurzelt, da sie kaum zu ndern ist. Jedoch hat sich immer mehr eine Unterscheidung nach der Art der Institution durchgesetzt, die diese Versicherung betreibt: den gesetzlichen und den privaten Tr gern. Man spricht deswegen auch von der gesetzlichen und der privaten Kranken- versicherung. Den Kern dieser Darstellung bildet die p r i v a t e K r a n k r- e n v e sicher u n g (PKV). Die enge Nachbarschaft der gesetzlichen, wie sie sich vor allem in den gemeinsamen geschichtlichen Wurzeln und in den sich berschneidenden Personenkreisen zeigt, verlangt am Rande auch das Eingehen auf dieses System, f r das, auch der besseren Unterschei- dung wegen, die Abk rzung GKK verwendet wird, d. h. g e s e t z 1 i c h e K r a n k e n k a s s n. e Nur soweit die Krankenversicherung Besonderheiten in rechtlicher, mathematischer und betriebstechnischer Art gegen ber den anderen Versicherungszweigen aufweist, werden sie behandelt.
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