Web 2.0-Dienste, allen voran Soziale Netzwerke, verf gen ber reichhaltige Nutzerdaten. Durch Datenanalysen k nnen Profile mit neuen, weitreichenden Erkenntnissen ber den Einzelnen gebildet und zu verschiedenen Zwecken genutzt werden. Nutzer werden dar ber nicht ausreichend informiert. Das f hrende Soziale Netzwerk Facebook aus den USA zeigt wenig Bereitschaft, sich unionsrechtlichen Datenschutzvorgaben anzupassen. Weder in der EU noch in den USA besteht ein branchenweit einheitlicher Standard f r die Profilbildung Sozialer Netzwerke. Die Arbeit untersucht vor diesem Hintergrund, wie der Pers nlichkeitsschutz in Sozialen Netzwerken verbessert werden kann und kommt zu dem Ergebnis, dass in Bezug auf die Profilbildung und -nutzung transatlantische Ma nahmen zum effektiven Schutz der Privatheit realisierbar sind, namentlich eine Konvergenz bei grundlegenden Prinzipien, die Verbesserung der Zusammenarbeit auf untergesetzlicher Ebene und ein Ausbau der Kooperation bei der Durchsetzung.
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