Der vorliegende Band diskutiert neben den metaphysischen Aspekten einer Zeittheorie wie Persistenz und Indexikalit t auch die soziale bzw. institutionelle Dimension des Zeitbegriffs. Was bedeutet es von einer Entit t, sei es einem gew hnlichen Ding oder einer Institution, zu behaupten, dass es bzw. sie in der Zeit existiert? Was muss eine Zeittheorie leisten, um die Persistenz solcher Entit ten in dynamischen Ver nderungsprozessen ad quat zu beschreiben? Und wie ist diese Persistenz zu erkl ren?
Ein zentrales Problem jeder Zeittheorie ist auch die Erkl rung des Gegenwartsbezugs. Der indexikalische Ausdruck "jetzt" zeigt die subjektbezogene Gegenwart seines Benutzers an. Wie erkl ren wir uns dann den gemeinsam hergestellten Bezug auf eine objektive Gegenwart? Und welcher Typ von Ontologie ist f r die Erkl rung der Leistungen unseres temporalen Repr sentationssystems ad quat?
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