Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Latein, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universit t Jena (Institut f r Altertumswissenschaften: Latinistik), Veranstaltung: Proseminar: Ovid, Metamorphosen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Pro mium der Metamorphosen bezeichnet Ovid sein Werk selbst als carmen perpetuum, ein ununterbrochenes Gedicht, dessen zentrales Thema Verwandlungen seien. Aber wie steht es mit der Einheit des Werkes? Zieht sich das genannte Motiv tats chlich durch die gesamten Metamorphosen? Ist es wesentlicher Bestandteil der einzelnen Geschichten oder lediglich schm ckendes Beiwerk? In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, wie wichtig ein solcher roter Faden berhaupt ist und welche Rolle er f r die Gattung des Werkes spielt. Wie schon in seinen vorangegangenen Werken spielt Ovid mit Gattungsgrenzen, ihren Merkmalen, Traditionen und eigenen aber auch den Werken anderer Autoren. In der Arbeit soll am Beispiel des Andromedamythos exemplarisch gezeigt werden, inwiefern ein einheitliches Thema der Metamorphosen nachgewiesen werden kann, welche Gattungsmerkmale der Autor vermischt und wie er durch humoristische und abwechslungsreiche Schreibweise eine gewisse Modernit t erreicht.
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