Gemeinsam mit seiner Frau Hannah reiste Paul Tillich von Mai bis Juli 1960 nach Japan. Diese Reise wird nun erstmals detailliert dokumentiert. Ediert werden alle von Tillich in Japan gehaltenen Vortr ge und Vorlesungen sowie seine Dialoge mit prominenten Buddhisten in Kyoto. In diversen japanischen Archiven haben sich die im Zusammenhang der Reise geschriebenen Briefe zwischen Tillich und seinen beraus gro z gigen Gastgebern finden lassen. In einem ausf hrlichen "Report" hat Tillich selbst die These vertreten, dass durch die vielf ltigen Erfahrungen in Japan sein Denken ber das Verh ltnis zwischen dem Christentum und anderen Religionen tiefgreifend ver ndert worden sei. In der Tat war Tillich von der ihm zun chst so fremden Kultur tief beeindruckt. In einer minuti sen Rekonstruktion von Tillichs dichtem Besuchsprogramm kann Tomoaki Fukai zeigen, dass Tillich ein au ergew hnlich wahrnehmungssensibler Gespr chspartner war und seinen japanischen Gastgebern mit gro er Neugier begegnete. Tomoaki Fukai schildert zudem den politischen Kontext von Tillichs offiziellem Besuch und seine touristischen Ausfl ge.