Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,3, Universit t Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Parteitage sind die h chsten Organe innerparteilicher Willensbildung. Ihnen kommen laut Parteiengesetz Funktionen der personellen und sachlichen Entscheidung zu. Ein Ordentlicher Parteitag tritt mindestens alle zwei Jahre zusammen. Ein Au erordentlicher Parteitag wird hingegen au erplanm ig aufgrund eines wichtigen Anlasses abgehalten. Solche Au erordentlichen Parteitage sollen im Fokus des Interesses dieser Arbeit stehen. Es geht um die Frage, ob und inwiefern Parteitage im Zuge der zunehmenden Mediatisierung von Politik heute st rker als noch vor 40 Jahren inszeniert werden. Zu diesem Zweck sollen, nach einer kurzen Einf hrung der Begriffe Mediatisierung und Inszenierung, Beitr ge der S ddeutschen Zeitung zu den Au erordentlichen Parteitagen der SPD in den Jahren 1972 und 2009 auf Inszenierungsmerkmale hin beschrieben und verglichen werden. Auf diese Weise kann zwar keine allumfassende Antwort auf die Frage gegeben werden, ob sich die Parteitagsinszenierung im Laufe der Jahre verst rkt hat. Immerhin aber l sst sich durch die Textbeispiele eine Tendenz zur Beantwortung dieser Frage aufzeigen.
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