Adolf Dietrich und Otto Dix fanden als Vertreter der Neuen Sachlichkeit zum Erfolg. So verschieden ihr k nstlerisches Werk erscheint, so nahe sind sie sich als Vertreter dieser Str mung. Ihre Ber hrungspunkte finden sich bei Galeristen und K nstlerfreunden, in Museumssammlungen und Gruppenausstellungen. Nachdem die Nationalsozialisten Dix 1933 von seiner Professur an der Kunstakademie Dresden entfernt hatten, lie er sich nahe der Schweizer Grenze zuerst auf Schloss Randegg, ab 1936 in Hemmenhofen nieder. Durch den Untersee getrennt, lebten er und Dietrich nun in direkter r umlicher N he. In den Landschaften der Bodenseegegend fanden die beiden K nstler ihre Motive. Ob sich Dix und Dietrich je besucht haben, ist nicht bekannt, wahrgenommen haben sie sich. So treffen sie in dieser Publikation erstmals aufeinander.
Erstmalige Gegen berstellung zweier wichtiger Vertreter der Neuen Sachlichkeit: des Mannes von Welt Otto Dix und des Au enseiters Adolf Dietrich Starke Kontraste und berraschende Wahlverwandtschaften erm glichen einen neuen Blick auf das Werk der beiden K nstler; darunter noch nicht oder selten publizierte Arbeiten Ausstellung: Museum zu Allerheiligen Schaffhausen, April bis August 2025