Die Osseointegration ist eine direkte strukturelle und funktionelle Verbindung zwischen lebendem Knochen und der Oberfl che eines belasteten Implantats. Wie in dem hochgeladenen Dokument beschrieben, wurde das Konzept erstmals 1969 von Br nemark eingef hrt, der es als direkten Knochen-Implantat-Kontakt ohne dazwischenliegende Weichgewebsschicht definierte. Sp ter betonte die American Academy of Implant Dentistry (1986) die feste, asymptomatische und unbewegliche Fixierung eines alloplastischen Materials im Knochen unter funktioneller Belastung. Zarb und Albrektsson hoben ferner hervor, dass eine klinisch erfolgreiche Osseointegration ein stabiles Implantat ohne Schmerzen, Radioluzenz oder Mobilit t voraussetzt.Das Buch stellt au erdem fest, dass die Osseointegration von mehreren Faktoren beeinflusst wird, darunter das Implantatmaterial ( blicherweise kommerziell reines Titan), die Oberfl cheneigenschaften, die chirurgische Technik, die Knochenqualit t und -quantit t sowie die Belastungsbedingungen. Prim rstabilit t bei der Insertion und eine kontrollierte Heilung sind entscheidend f r eine erfolgreiche Knochenbildung an der Implantatgrenzfl che. Insgesamt bildet die Osseointegration die biologische Basis f r den langfristigen Erfolg von Zahnimplantaten.
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