Das Ende des Opfer gilt als ein Meilenstein in der Entwicklung der Menschheit. Der Illusion der Moderne, die Gewalt und ihre sakrale Rechtfertigung uberwunden zu haben, stellt diese Kulturgeschichte dieses Selbstbild geradezu auf den Kopf. Die Moderne ist entfesselt von der religiosen Zuruckhaltung der Totung von Tieren und Menschen. Zudem ist das Opfer ein Zeichen der Anerkennung sowohl Gottes als auch Gottes gegenuber den Menschen als Geschenk. In einer zupackenden Sprache versteht es der Autor, sowohl historische Kulturen und Entwicklungen zu charakterisieren als auch vom konkreten Beispiel ausgehend grosse Bogen und Vergleiche zu schlagen: So beschreibt er das Opfer als Fest in der griechisch-romische Antike. Die judisch-christliche Entwicklung sei nicht Abbruch (das Ende des Opfers), sondern Mutation vom sakralen Ritual zur Innerlichkeit und Verkorperung. Das Opfer im Islam. Das christliche Verstandnis des Lebens als Leiden und Selbstopfer ermoglicht in der Europaischen Religionsgeschichte die Metapher, die Toten in den Nationalkriegen als Hingabe fur die Nation zu bewerten bis hin zur Benennung des Genozids an den Juden als Holocaust. Geschichte dient als Basis der Gegenwartsanalyse.
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