Wissen ist seit jeher Macht. Und seit jeher ist es Grundgedanke der Demokratie, den Einzelnen an der Aus bung von Macht teilhaben zu lassen. Trotzdem ist die Teilhabe des Einzelnen am staatlichen Wissen noch immer die Ausnahme. Doch staatliche Informationen k nnen in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts zug nglich gemacht werden. Und sie m ssen es: Das Internet hat das Verh ltnis zwischen Staat und B rger ver ndert. An die Stelle eines ber-/Unterordnungsverh ltnisses tritt zusehends eine Interaktion auf Augenh he. Bei der Auslegung der Anforderungen, die das Grundgesetz an die Ausgestaltung des demokratischen Rechtsstaats stellt, ist dieser Wandel zu ber cksichtigen. In einer Gesamtschau von Informationsfreiheit und demokratischem Rechtsstaat f hrt dies zu einer Pflicht des Staats, Informationen ffentlich zug nglich zu machen. Transparenz und Open Data sind mehr als Schlagworte der politischen Diskussion. Sie sind Funktionsbedingung des demokratischen Rechtsstaats im 21. Jahrhundert.
Die Arbeit wurde mit dem Wissenschaftspreis der Universit t Passau 2014 und dem Wissenschaftspreis der Deutschen Stiftung f r Recht und Informatik 2014 ausgezeichnet.
Format:Paperback
Language:German
ISBN:3428145011
ISBN13:9783428145010
Release Date:December 2014
Publisher:Duncker & Humblot
Length:566 Pages
Weight:18.78 lbs.
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Format: Paperback
Condition: New
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