Das simple Identifizierungsdogma "mehr Konsum = mehr Gl?ck" ist in der angenommenen Eindimensionalit?t erwiesenerma en falsch. In Zuge der Steigerung des materiellen Wohlstandes haben weder die Raten von Gl?ck und Zufriedenheit im gleichen Ma e zugenommen, noch sind die Menschen in wohlhabenderen L?ndern durchg?ngig gl?cklicher und zufriedener als in ?rmeren Regionen. Zielf?hrender als eine unmittelbare Gleichsetzung von materiellem Wohlstand, Konsum und Lebenssinn w?re es, wenn es gel?nge, eine ?konomie und Gesellschaft ins Blickfeld zu nehmen, die eine stark verbesserte Ressourcenpolitik und die wohlgemeinte menschliche Gen?gsamkeit in den Mittelpunkt stellt. Ziel sollte eine "?kologische Gl?cks?konomie" sein. Die ?konomie - und dies gilt f?r den theoretischen wie den praktischen Aspekt - mu also remoralisiert, re?kologisiert und resozialisiert werden. Die in diesem Band vorgestellten Beitr?ge vermitteln einen ersten Eindruck der Vielfalt der h?ufig interdisziplin?ren Ansatzpunkte, die k?nftig bei einer intensiveren Bearbeitung des Zusammenhangs von ?kologie und Gl?ck ber?cksichtigt werden m? ten. Sie stellen insofern gleichsam erste Beitr?ge zu einer neu zu formulierenden Wirtschaftslehre des guten Lebens dar.
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