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Paperback Ogier Ghiselin de Busbeck und die "Barbaren": Zur Wahrnehmung von Fremdheit bei Kulturkontakten zwischen Europa und dem Osmanischen Reich [German] Book

ISBN: 3640141016

ISBN13: 9783640141012

Ogier Ghiselin de Busbeck und die "Barbaren": Zur Wahrnehmung von Fremdheit bei Kulturkontakten zwischen Europa und dem Osmanischen Reich [German]

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Fr he Neuzeit, Note: 1,0, Carl von Ossietzky Universit t Oldenburg (Institut f r Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: "Fremdheit ist ...] kein Spezifikum unserer Zeit, ...] sondern] eine menschliche Elementarerfahrung." Diese grundlegende menschliche Erfahrung wurde in der Fr hen Neuzeit insbesondere zwischen Europa und dem osmanischen Reich gemacht - ein gr erer Kontrast als jener zwischen der christlichen und der muslimischen Welt ist immerhin auch kaum vorstellbar. Besonders im 16. Jahrhundert wurde dieser Kontrast deutlich: Das Osmanische Reich expandierte westw rts und stand 1529 vor den Toren Wiens. Die heranr ckenden T rken3 wurden als Bedrohung f r die gesamte christliche (gleichzusetzen mit der westlichen) Welt proklamiert: Das Motiv der sogenannten 'T rkenangst' bzw. 'T rkenabwehr' wurde somit f r viele christliche Menschen zum dominierenden Wahrnehmungsmuster der Muslime. Infolge des osmanisch-habsburgischen Krieges entwickelten sich schlie lich l ngere diplomatische Kontakte, durch die es zu einem intensiveren Kontakt zwischen beiden Kulturen und einer Konfrontation des Eigenen mit dem Anderen kam. Fremde Sitten bzw. fremdes Verhalten bauten kulturelle Grenzen auf, die berwunden werden mussten. Besonders gut nachvollziehen l sst sich dies anhand von Selbstzeugnissen, die Aussagen ber das Ph nomen Fremdheitserfahrung enthalten. Die berwiegende Zahl der Selbstzeugnisse ist jedoch in Bezug auf die Fremdwahrnehmung entscheidend durch die bereits angesprochene T rkenangst gepr gt. Dabei ist zu beachten, dass es sich bei der Wahrnehmung von Fremdheit immer auch um eine kulturelle Konstruktion handelt (siehe Kapitel 1.2), die nicht immer mit den subjektiven Erfahrungen bzw. Wahrnehmungen bereinstimmen muss. Ein Selbstzeugnis, das nicht so entscheidend durch die Wahrnehmungsperspektive 'T rkenangst' beeinflusst ist, k nnte die traditionellen Vorstellungsbilder dekonstru

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