Obligatorische und optionale Filmzitate: Kongruenz und Interaktion des Zitierens in Oliver Stones "JFK", Peter Landesmans "Parkland" und Ubisofts "Dri [German]
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universit t M nchen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Film-Zitat wird von zwei Extrempositionen (der obligatorischen und der optionalen Zitiersituation) aus betrachtet, um eine neue Perspektive auf das Zitieren zu gewinnen. ber ein Jahrhundert Filmgeschichte hat dem geneigten Zuschauer eine un berschaubare Menge an Bildmaterial beschert. Alleine auf YouTube werden einhundert Video-Stunden pro Minute hochgeladen. Und dies ist auch nur ein Bruchteil des ver ffentlichten Materials. Doch nur ein verschwindend geringer Teil der Aufnahmen wird von einer breiten Masse wahrgenommen. Ein Prozentsatz allerdings wird Teil unseres globalen, kulturellen Ged chtnisses. Die Identifizierung und eindeutige Zuordnung gewisser Passagen ist dem Gro teil der westlichen Gesellschaft m glich; seien es lediglich Textrepliken wie das 'I'm gonna make him an offer he can't refuse' des Paten oder Bild- und Tonpassagen der Duschmord-Szene aus Alfred Hitchcocks Psycho (1960). Erkki Huhtamo untersucht in Dismantling the Fairy Engine - Media Archaeology as Topos Study Bildmaterial, das, durch seine langj hrige "culture of attractions," einen Status als Topos angenommen hat. Diese 'culture of attractions' besitzen auch oben genannte Beispiele und machen sie dadurch zu einem Ausgangspunkt f r Parodien, Persiflagen, Hommagen, Referenzen, etc. Der vorliegende Text geht einen Schritt dar ber hinaus.
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