Mehrere Monate h lt sich Gottsched im Sommer 1742 zusammen mit seiner Frau in Dresden auf, um die Universit t auf dem s chsischen Landtag zu vertreten. Seine von hier aus gef hrte Korrespondenz gew hrt Einblicke ber Ereignisse in der Residenzstadt und zeigt Gottsched im Gespr ch mit seinem Leipziger Bekanntenkreis, der sich ansonsten nur m ndlich vollzog. Die meisten Briefe werden mit der Familie des Reichsgrafen Manteuffel gewechselt, der sich nach seiner Ausweisung aus Berlin in Leipzig niedergelassen hat. Ein Schwerpunkt des allgemeinen Briefwechsels bildet weiterhin das Theater. Gottscheds wichtigste Ansprechpartner sind dabei Schauspieler und Dramenautoren. Einige Aufmerksamkeit findet auch der beginnende sterreichische Erbfolgekrieg und die Wahl Kaiser Karls VII. in Frankfurt/M. Sichtbar an Bedeutung gewinnen die Auseinandersetzungen mit Gottscheds Kritikern Bodmer und Breitinger in Z rich. Dabei ist es Gottsched vor allem daran gelegen, Verb ndete gegen die "Schweizer" zu finden.
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