Der Neopragmatist Robert Brandom hat seit der Jahrtausendwende verst rkt auf Positionen aus der Philosophiegeschichte zur ckgegriffen, um seine anti-naturalistische, metaphysische Agenda voranzutreiben. Mittels einer detaillierten Rekonstruktion kl rt diese Arbeit ber die Strategie auf, die er durch seine selektive Lekt re von Kant und Hegel verfolgt. Im Ausgang von der Analyse der Normativit t unserer Sprach- und Erkenntnispraxis wird eine Theorie entwickelt, der zufolge nicht nur unsere subjektiven Behauptungen, sondern auch die objektive Welt, auf die wir Bezug nehmen, begrifflich gegliedert ist. Ma geblich f r diese Theorie ist eine Interpretation von Kants transzendentaler Deduktion der reinen Verstandesbegriffe, auf der die Hegel-Lekt re aufruht. Im Verlauf der Arbeit werden mehrere Varianten unterschieden, in welcher Weise Positionen aus der Philosophiegeschichte eine Rolle in aktuellen systematischen Debatten spielen k nnen. Deshalb werden weitere Fallstudien zu Hegel sowie zu Anselm von Canterbury durchgef hrt. So zeigt sich Schritt f r Schritt, dass der Einsatz philosophiegeschichtlicher Positionen als performativer Akt zu verstehen ist, der im Vollzug seine anti-reduktionistische Grundhaltung offenbart.
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