Im Zuge des demografischen Wandels m ssen neue Versorgungskonzepte im Bereich der Altenhilfe entwickelt werden, die den Sozialraum und das Quartier in den Fokus nehmen. Den Einrichtungen der station ren Altenhilfe kommt hierbei eine besondere Rolle zu, m ssen sie doch einen Wechsel vollziehen von einer Einrichtung, die den Exklusionserwartungen der Gesellschaft entspricht, hin zu einer Institution, die aktiv Inklusion f rdert und Teilhabeoptionen er ffnet. Dieser Paradigmenwechsel kann jedoch nur gelingen, wenn eine Einbettung in ein Netzwerk lokaler Akteure erfolgt, welches von Kontinuit t und Belastbarkeit gepr gt ist, da die Bedarfe und Bed rfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner nicht mehr, wie bisher, an einem Ort, dem Pflegeheim, sondern im Quartierskontext befriedigt werden m ssen. Die empirische Studie setzt sich deshalb mit der Frage auseinander, wie diese Netzwerke strukturiert sein m ssen, damit eine verl ssliche Unterst tzung gew hrleistet werden kann. In diesem Kontext werden in zwei Fallstudien und 23 Interviewanalysen die Perspektiven der Kooperationspartner aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern mit Hilfe qualitativer Methoden der Pflege- und Sozialforschung untersucht und netzwerkanalytisch eingeordnet.