Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Region: Russland, Note: 2,0, Technische Universit t Chemnitz (Europ ische Geschichte), Veranstaltung: Russische Geschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: F r die christliche Kaiserherrschaft sowohl im ostr misch-byzantinischen Reich war in der historischen Abfolge der Weltreiche, die in der mittelalterlichen Geschichtsauffassung vorgegeben war, die Fortdauer des r mischen Reiches ein tragendes Element der Legitimit t. Die Rom-Idee und der daraus resultierende Gedanke einer "translatio imperii" hatten in der Traditionsgeschichte des russischorthodoxen Kulturkreises keine vergleichbare Entsprechung. Als in der Umbruchphase nach der Eroberung Konstantinopels im Jahr 1453 den Herrschern in Moskau ohne eigenes Zutun eine F hrungsrolle innerhalb der orthodoxen kumene zufiel, vermieden sie es geflissentlich, in der internationalen Politik als Nachfolger der byzantinischen Kaiser zu agieren. Die von dem M nch Filofej von Pskov ( 1465-1542) formulierte Idee "Moskau, das Dritte Rom" wurde zwar nie als offizielle Staatsideologie rezipiert, in ihrer Intention hatte sie aber unverkennbare Auswirkungen auf das erwachende Selbstbewusstsein der Moskauer ("Heiliges Russland") und den russischen Messianismus des 19. Jahrhunderts. Darauf wird sp ter noch dezidiert eingegangen.
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