Der ffentliche Raum und unsere architektonische Landschaft sind durch Traditionen normiert und zensiert. Traditionen schaffen auch einen Raum empfundener sozialer Identit t und Sicherheit: Das, was gemeinhin als gedeutet wird. Die ffentlichkeit misst neue Bauten an dieser vagen Norm insbesondere dann, wenn es sich um Religionsst tten von Migrationsgemeinschaften handelt - Moscheebaukonflikte zeugen davon. Importiert eine Migrationsgruppe bauliche Traditionen ihrer Herkunftsregion, um in der neuen Heimat ein St ck der alten zu erhalten, so riskiert sie Widerstand der ans ssigen Bev lkerung gegen das Ungewohnte. Denn je traditioneller und ausgepr gter die stilistische Ausgestaltung ihrer religi sen St tte ist, desto eher wird sie zu einem Symbol Identit ten, das ngste heraufbeschw ren kann. Ein moderner Sakralbau dagegen hat zwar meistens unauff lligere sakrale Elemente, bietet Migranten jedoch weniger Heimatbezug. Das vorliegende Buch thematisiert dieses Spannungsfeld. Mit Interviewanalysen zeigt der Autor auf, inwiefern Migrantengemeinschaften mit modernen Sakralbauten ihre St tte anders bewerten als solche, die traditionell gebaut haben. Zugleich geht er der Frage nach, ob Migranten bei einem modernen Bauprojekt mit weniger Widerstand von Beh rden, Nachbarn und Gemeinde rechnen m ssen als bei einem traditionellen.
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