Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 2,0, Hochschule f r angewandte Wissenschaften Kempten, Veranstaltung: Leistungsgew hrung und Vertragsverhandlungen in der Sozialwirtschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: In regelm igen Abst nden stellt der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung fest, dass es Armut auch im wohlhabenden Deutschland gibt. Armut hat viele Ursachen, aber vor allem erschrecken den Bundesb rger Zeitungsartikel mit berschriften wie: "Millionen arbeiten f r einen Hungerlohn", oder seri ser in der S ddeutschen Zeitung: "Der Lohn der Arbeit reicht seltener. Mehr als 1,3 Millionen Menschen sind zus tzlich zu ihren Einkommen auf Zahlungen angewiesen." Armut trotz Vollzeiterwerbst tigkeit - das findet keiner gerecht und Franz M ntefering bringt es auf den Punkt, wenn er bemerkt: "Es verst t gegen die Menschenw rde, wenn Menschen, die voll arbeiten, mit ihrem Einkommen unter dem Existenzminimum liegen." So ist es auch nicht verwunderlich, dass 70 Prozent der B rger - sogar eine Mehrheit der Unions- und FDP-Anh nger - einen fl chendeckenden gesetzlichen Mindestlohn bef rworten. Ein Mindestlohn wird in vielen Staaten der Erde durch nationale Gesetzgebung garantiert und es stellt sich die Frage, ob ein fl chendeckender Mindestlohn nicht auch f r Deutschland ein gutes Instrument der Arbeitsmarktpolitik ist, um Armut zu vermeiden und (Lohn-)Gerechtigkeit zu gew hrleisten. Die Diskussion in Deutschland um gesetzliche Mindestl hne ist leidenschaftlicher denn je, obwohl eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Thema schon seit ca. 100 Jahren stattfindet. Eine intensive internationale wissenschaftliche Debatte wurde ausgel st durch die Erh hung des nationalen Mindestlohns in den USA zum 1. April 1990. Die OECD empfahl 1994 ihren Mitgliedsstaaten, "die Rolle der Mindestl hne als Umverteilungsmittel zu berdenken und zu direkteren Instrumenten zu greifen." In Deutschland ist die politische Diskussion ber M
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