Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte, Note: 1,3, Universit t M nster (Historisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Nichts war derart pr sent in den Medien des Drei igj hrigen Krieges und l ste derart starke Proteste aus wie die Sch ndung der Jungfrau des Protestantismus: Magdeburg. Nach erfolgreicher Belagerung und Einnahme der protestantischen Hochburg wurde sie von den kaiserlichen Truppen gepl ndert und zerst rt. 20000 Menschen sollen dabei ihr Leben verloren haben. Die Zerst rung Magdeburgs sorgte sogar f r eine neue Wortsch pfung zur Bezeichnung von verheerender Zerst rung: Magdeburgisierung. Ob die Magdeburgisierung einer Stadt Alltag im Belagerungsgeschehen oder doch Ausnahme war, soll anhand von Augenzeugenberichten gekl rt werden. Mit Hilfe der Quellen soll zudem die Frage nach dem Verh ltnis zwischen der Zivilbev lkerung und dem Milit r beantwortet werden. Dabei m ssen zun chst vor allem die Kriegsrechte des 17. Jahrhunderts analysiert werden, um letztendlich die Frage beantworten zu k nnen, ob zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten im Kriege unterschieden wurde. Anhand verschiedener Augenzeugenberichte soll danach versucht werden eine charakteristische Belagerung einer Stadt im Drei igj hrigen Krieg zu rekonstruieren, falls die Quellen eine derartige Erstellung eines Belagerungsalltags erm glichen. Schlie lich soll gekl rt werden, ob die in mannigfachen Quellen des Drei igj hrigen Krieges immer wieder beschriebenen verheerenden Pl nderungen der Zivilbev lkerung zum Kriegsalltag geh rten und das jeglicher Moral ferne Handeln der S ldner Ausnahmeerscheinung oder doch Routine im Kriegs- und Belagerungsalltag des Drei igj hrigen Krieges war.
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