Winzige, einzellige Organismen, die f r das menschliche Auge unsichtbar sind, werden als Mikroben bezeichnet. Da sie nur unter dem Mikroskop beobachtet werden konnten, werden sie oft als Mikroben oder mikroskopisch kleine Organismen bezeichnet. Sie machen ber 60 % aller Lebewesen auf der Erde aus. F r ihr Wachstum und die Aufrechterhaltung ihrer Stoffwechselprozesse ben tigen Mikroorganismen einige lebenswichtige N hrstoffe. Je nach Mikrobentyp werden unterschiedliche Mengen und Arten an N hrstoffen ben tigt. Aminos uren, Alkohole und Kohlenhydrate k nnen Mikroorganismen mit Energie versorgen. Einfache Kohlenhydrate wie Glukose werden von den meisten Bakterien verstoffwechselt. Komplexere Kohlenhydrate wie Zellulose oder St rke sowie das in Muskeldi ten enthaltene Glykogen k nnen von anderen verstoffwechselt werden. Fetts uren k nnen von bestimmten Mikroben als Energiequelle genutzt werden. Die meisten Mikroben ben tigen Aminos uren, die eine Energie- und Stickstoffquelle darstellen. Komplexere Proteine und Peptide k nnen von bestimmten Mikroben verstoffwechselt werden. Ammoniak, Harnstoff, Kreatinin und Methylamine sind weitere Stickstoffquellen. Die Kuh, die zum Melken, Lagern und Transportieren verwendeten Ger te sowie die Umgebung sind die Quellen f r Mikroorganismen in Rohmilch. Durch den Einsatz moderner Technologien kann Milch mit sehr wenigen Mikroben gesammelt werden. Andererseits k nnte in der Milch eine sehr vielf ltige Mikrobenpopulation vorhanden sein. Am interessantesten sind die Mikroorganismen, die Milch verderben und pathogen machen. Mikroorganismen, die Milchs ure, Propions ure, Butters ure und abbauende Enzyme produzieren, werden in eine von vier physiologischen Klassen eingeteilt. Wenn die richtigen Bedingungen zum Gedeihen gegeben sind, k nnen einige verderbniserregende Organismen - wie Milchs urebakterien - zur Herstellung fermentierter Milchprodukte genutzt werden. Die in der Milch vorkommenden pathogenen Bakterien k nnen giftig oder ansteckend sein. Dar ber hinaus gibt es f r Mikroorganismen nur zwei Quellen f r Wasserstoffatome oder Elektronen. Lithotrophe sind solche, die ihre Elektronen aus reduzierten anorganischen Verbindungen beziehen. Als Organotrophe werden Mikroben bezeichnet, die organischen Substanzen Elektronen oder Wasserstoffatome (jedes Wasserstoffatom hat ein Elektron) entziehen.
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