Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Fr he Neuzeit, Note: 2,0, Technische Universit t Dresden (Geschichte), Veranstaltung: Fakt oder Fiktion - Das Lehnswesen im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Lehnswesen ist in der heutigen Forschung umstrittener denn je. Gerade die gewagten Thesen von Reynodls brachten eine neue Dynamik in die Thematik. Sie sprach dem Lehnswesen seine vorher f r elementar gehaltene Rolle der Mittelalterlichen Verfassung rigoros ab. Verfassungsgeschichtlich aktuelle Literatur bieten Krieger und Spie , die den extremen Standpunkt von Heinrich Mitteis - gerade zur Gelnh user Urkunde - aus den Drei iger Jahren relativieren. In einem punkt gebe ich Mitteis grunds tzlich Recht. Die Gelnh user Urkunde ist ein markanter Punkt in der verfassungsgeschichtlichen Entwicklung. Sie stellt einen grundlegenden Wandel in dem Verh ltnis zwischen dem obersten Lehensherrn und seinen Vasallen dar. Das Lehenssystem beinhaltet ohne Frage - wie sich zeigen wird - ein B ndel an politischen Einwirkungsm glichkeiten f r den K nig, aber auch f r dessen F rsten. Die personale und territoriale Ausgestaltung ist gleichzeitig Leinwand f r die herrschaftliche Stellung der mittelalterlichen K nige. Heinrich Mitteis propagierte die hemmende Wirkung des Lehnswesens auf die Ausbildung einer monarchischen Zentralgewalt. Nach ihm hat das Lehnssystem, so wie es in Deutschland bestand tendenziell gegen die Krone gewirkt. Auf der anderen Seite kommt dem Lehnswesen auch ein wesentliches Moment der Stabilisierung k niglicher Herrschaft zu. Es soll nachfolgend untersucht werden, wie die M glichkeiten der staufischen K nige und ihren Nachfolgern lagen, ihre herrschaftliche Position zu st rken. Unter einer herausragende Machtstellung, die sicherlich sowohl Ziel des Streben des K nigs als auch seiner Vasallen war, verstehe ich eine Position, in der sich Macht nicht nur ber Machtanspr che definiert, sondern eine, in der der
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