1.1 Bedeutung der Agglamerierung van Eisenerzen f r die Eisenh ttenindustrie Seit der Jahrhundertwende hat sich die Agglomerierung von feink rnigen eisenhaltigen Materialien zu einem der wichtigsten Verfahren der M ller-Vorbereitung 1-4] f r den Hochofen entwickelt. Die Anforderungen an die Einsatzstoffe im Hochofen sind im Hinblick auf dessen Leistungssteigerung 5-12] sowie infolge der immer gr f3er wer- den den Nachfrage nach Eisen und Stahl erheblich gestiegen. Das Sintern von Eisen- erzen 13] ist bisher als thermisches Verfestigungs- und Agglomerierverfahren am weitesten entwickelt und grundlagenm f3ig erforscht, was durch die Vielzahl der mit Erfolg betriebenen Sinteranlagen, die zahlreichen Untersuchungen und Ver ffent- lichungen zum Ausdruck kommt. In den letzten J ahren hat sich ein weiteres thermisches Verfestigungsverfahren, das Pelletieren 14-18], als Konkurrenz zum Sintern in den Vordergrund geschoben. Ob- wo hl die Kenntnisse ber Pellets 19] bisher nicht gen gend ausgereift sind, weist die Pelleterzeugung eine stark ansteigende Tendenz (70 Mill. t im Jahre 1966) auf, w hrend die Sinterproduktion bei 300 Mill. Jahrestonnen stagniert. Bisher l f3t sich nicht ein- deutig beurteilen, ob Sinter oder Pellets zu besseren Hochofenleistungen f hren. Die bisher erhaltenen Ergebnisse lassen jedoch die Vermutung zu, daB ein Verh ltnis Sinter: Pellets = 1: 1 die g nstigsten Voraussetzungen 9, 10, 12] schafft. W hrend die Agglomerierung von Eisenerzen durch Kalt-Brikettierung wegen der Kompliziertheit d s Verfahrens sowie zu geringer Festigkeit der Briketts keine Be- deutung erlangt hat, findet in neuester Zeit die Heif3-Brikettierung einige Beachtung.
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