Der Kommentar versucht, die auszulegenden B cher Γ-E als Hinf hrung in das Gesamtkonzept von Aristoteles' Metaphysik zu integrieren, das Seiende (als den allgemeinsten Gegenstand) unter dem umfassendsten Gesichtspunkt zu untersuchen, was es in seinem Sein begr ndet. In Γ wird diese Aufgabe der zu begr ndenden Wissenschaft eingef hrt und exemplarisch am Satz des ausgeschlossenen Widerspruchs erl utert. Dieser ist f r Aristoteles nicht blo logisch die Voraussetzung jeder sinnvollen Mitteilung, sondern verleiht zugleich einem Seienden die Bestimmtheit, ohne die es nicht sein kann. In Δ werden f r diese Untersuchung erforderliche Begriffe im Sinn einer deskriptiven Metaphysik im Ausgang vom alltagssprachlichen Gebrauch entwickelt, nicht ohne systematische Zusammenh nge. In E findet sich der wichtige Methodengrundsatz: An der Er rterung des jeweils h chsten Seienden k nnen paradigmatisch Einsichten von universaler Bedeutung gewonnen werden.
Eine eingehende Analyse des Textes, die auch Fragen der bersetzung und der Textkritik nicht ausspart, sofern sie philosophisch bedeutsam sind, vermag zu zeigen: In den meisten Aussagen sind intrikate, vielfach verflochtene Fragen angesprochen, die auch f r eine heutige systematische Philosophie sachlich bedeutsam sind.