Im Kontext der Industrie 4.0 sind ein wachsender Wettbewerbsdruck, immer gr? ere Anforderungen an Flexibilit?t und Qualit?t und immer h?here Anspr?che der Stakeholder wahrnehmbar. In der bekannten Situation des demographischen Wandels entstehen zunehmend neue Assistenzsysteme, insbesondere in der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK). Diese Systeme arbeiten nicht mehr isoliert hinter Z?unen, sondern Hand in Hand mit den Menschen. Sie sollen den Menschen bei monotonen oder kraftraubenden Arbeiten unterst?tzen oder entlasten. Durch die direkte Zusammenarbeit von Mensch und Maschine r?cken Arbeitssicherheit und Ergonomie zunehmend in den Fokus. Kl?rungsbedarf gibt es bei der Gestaltung von MRK-Arbeitspl?tzen und bei der Akzeptanz dieser Arbeitspl?tze. Auch neue Aufgabenfelder sind im Gespr?ch, die sich z.B. in Pflege und Medizin erschlie en lassen. Arbeitspsychologie und Human Factors bekommen in der roboterbasierten Automatisierung eine neue, wichtige Bedeutung. Zudem stellt sich die ethische Frage, ob diese neuen Roboter auf l?ngere Sicht den Menschen entlasten oder ersetzen.
Hintergrund dieser Ver?ffentlichung ist der Ladenburger Diskurs der Daimler und Benz Stiftung zum Thema MRK im M?rz 2019. Dieser ist hervorragend besetzt mit einer deutlich interdisziplin?ren Ausrichtung, die in diesem Thema bislang einmalig ist. Die Teilnehmer sind Autoren dieses Buchs.