Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 1, FernUniversit t Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit setzt sich kritisch mit der Frage auseinander, in welchem Zusammenhang die Unterscheidung von Meinen und Wissen, die Idee des Guten und die Platonische Ideenlehre stehen. Ausgangspunkt zur Beantwortung dieser Frage ist das Faktum, dass Platon in seiner Politeia die Erkenntnis der Idee des Guten als h chstes Lebensziel des Menschen nennt. Diese Vorstellung entfaltet er im Zusammenhang mit dem Bildungsziel des Philosophenherrschers. Eine solche Erkenntnis aber ist nur m glich, wenn der Mensch wahres Wissen von blo em Meinen unterscheiden lernt. Um sein eigentliches Lebensziel zu erreichen, muss er daher eine Entwicklung durchlaufen, die ihn vom Scheinwissen ber das bewusste Nichtwissen zur Weisheit f hrt. Diese Weisheit setzt Platon mit der Erkenntnis des Guten gleich. Anhand der einschl gigen Kapitel der Politeia versuche ich nachzuzeichnen, wie sich Platon diese Entwicklungsstufen vorstellt und welche Pflichten sich daraus f r denjenigen ergeben, der den genannten Gipfelpunkt des menschlichen Daseins erreicht hat. Im Rahmen dieser Arbeit soll die Platonische Ideenlehre nicht in vollem Umfang dargelegt, son-dern nur im Zusammenhang mit der Idee des Guten angesprochen werden. Auch m chte ich die Schaffung eines gerechten Staates, wie sie in der Politeia vorgestellt wird, nur kurz anrei en und auch keinen Bezug auf andere Platon-Dialoge nehmen, die sich mit dem Thema Meinen und Wissen auseinandersetzen. Diese Arbeit soll sich ausschlie lich an dem orientieren, was in der Politeia zum Thema Meinen und Wissen, zur Ideenlehre und zur Idee des Guten herauslesbar ist.
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