funktioniert am besten als bitterb se Milieustudie mit schwarzem Humor. Die Sprache sollte direkt, atmosph risch und bodenst ndig sein. Nicht geschniegelt, nicht literarisch geschniegelt, sondern echt. Ruhrpott-Ehrlichkeit. Der Witz entsteht nicht aus Kalauer-Komik, sondern aus Davids Blick auf die Welt, aus seinen Kommentaren, aus den absurden Machtspielchen im Haus und aus der Tatsache, dass jeder im Haus irgendwie kaputt, m de oder merkw rdig ist.
Der Roman sollte nie zur reinen Klamotte werden. Unter der Wut liegt immer Existenzangst. David ist pleite, krankheitsgezeichnet, verletzlich und stolz. Genau deshalb tr gt der Stoff. Der Vermieter ist kein Cartoon-B sewicht, sondern ein Mann, der sein bisschen Macht im Altbau wie ein kleiner Diktator auslebt. Gerade dadurch wird er glaubw rdig und unangenehm.