In den letzten Jahrzehnten hat die HIV/AIDS-Infektion durch ihre F higkeit, Menschenleben zu vernichten, die menschlichen Aktivit ten stark beeintr chtigt. Kein Bereich blieb davon unber hrt. Dies gilt insbesondere f r das Recht, das sich mit den zahlreichen praktischen Problemen konfrontiert sah, die diese Pandemie mit sich brachte und f r die es nicht immer leicht ist, angemessene L sungen zu finden. HIV/AIDS war Anlass f r zahlreiche Debatten und unterschiedliche Meinungen ber die Angemessenheit einer Anpassung des Berufsgeheimnisses angesichts des t dlichen Charakters der Krankheit und des Fehlens von therapeutischen Mitteln. Wenn man ber die ethischen und rechtlichen Beziehungen zwischen rzten und Patienten nachdenkt, kann man verstehen, wie eine grundlegende Regel, n mlich die der rztlichen Schweigepflicht, angesichts der Gefahr der Ausbreitung von HIV/AIDS auf die Probe gestellt wird. Und nat rlich stellt sich die Frage, welche Haltung ein Arzt gegen ber einem HIV-positiven Patienten einnehmen sollte, der sich weigert, geeignete Ma nahmen zu ergreifen, um eine Ansteckung seines Partners zu vermeiden. Anders ausgedr ckt: Wo genau verl uft die Grenze zwischen der Wahrung der Geheimhaltung, die eine grundlegende Gegebenheit ist, und der unterlassenen Hilfeleistung f r eine Person in Gefahr?
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